Ab 17 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag.

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Photo: ROB NICOLAS

cin cin!

Gutes Handwerk steht für generationenübergreifende Qualität, Tradition und Innovation. Die Handwerkskunst bedarf sorgfältig ausgewählter, hochstehender Rohstoffe. Durch die gekonnte Verarbeitung, den richtigen Einsatz seines Werkzeugs, veredelt der Handwerker die Ausgangsmaterialien zu einem Produkt, das seine persönliche Note trägt.

Wir sind der Meinung, der Name verpflichtet. Die Werkstatt, als die Stätte des Handwerkers, soll auch hinter dem Tresen durch Qualität und Innovation überzeugen. Eine wohlüberlegte Auswahl an Produkten, die Liebe zum Detail und die Lust und Freude an der Kombination von Altem und Neuem, laden jeden Gast zum Entdecken und Fachsimpeln ein.

Es lebe die Renaissance der Barkultur. In diesem Sinne Santé!

Saisonale Cocktails

Die Werkstatt Chur lädt ein zum Entdecken und Geniessen. Drei bis vier Mal im Jahr tüfteln wir an einer neuen Cocktailkarte. Immer passend zur Saison. Mit Cocktailklassiker der letzten 150 Jahre, neuen Rezepturen angesagter und befreundeter Bars und eigenen Kreationen, versuchen wir die alte und neue Barkultur zu vereinen. Wichtig ist uns dabei den Gast einzuladen neues zu Erleben und ihm die Freude an modernen Cocktails zu vermitteln und die Wiederentdeckung von Klassikern zu ermöglichen.

Illustration des Werkstatt Drinks «Bloody Maria»

17.–

Bloody Maria

Amores Mezcal Espadín, Tomatensaft, hausgemachtes Habañero-Bitter, Tabasco, Räuchersalz, Pfeffer

Wer kennt ihn nicht, den Pick-Me-Up-Klassiker Bloody Mary, der mit seiner Herzhaftigkeit anscheinend auch den schlimmsten Kater vertreiben soll. Hier trifft der würzig-scharfe Tomaten-Drink auf die mexikanische Agaven-Spirituose Mezcal, welche dem Cocktail eine angenehm rauchige Tiefe verleiht.

15.–

Hüttabums

Frangelico, Crème de Cacao, Orange, Limette

Entdeckt haben wir den Hüttabums an einem durchzechten Abend in einer SAC-Hütte irgendwo im Engadin. Die Rezeptur dieses herrlichen Gesöffs haben wir im Rausch leider vergessen, weshalb kurzerhand ein neuer Cocktail mit gleichem Namen hermusste. Entstanden ist daraus eine Sour-Adaption mit Frangelico als Basis und einer Wenigkeit Crème de Cacao.

14.–

Zarenschwips

Meukow Cognac, Zitrone, Proseccosirup, Angostura Bitter, Prosecco

1850 entsandte Zar Alexander II. von Russland die Gebrüder Meukow nach Frankreich, um dem heimischen Adel einen steten Nachschub an Cognac zu sichern. Die Gebrüder liessen sich in Cognac nieder und gründeten kurzerhand ihre eigene Weinbrand-Destillerie. Angelehnt an den French-75-Cocktail ersetzt diese Kreation den Gin durch Meukow-Cognac, der Prosecco sorgt für die nötige Leichtigkeit.

Illustration des Werkstatt Drinks «Winti-Lima-Sour»

15.–

Winti-Lima-Sour

Winterthurer Zwetschgenbrand, Pisco Demonio de los Andes, Limette, Zucker, Fee Brothers Plum Bitters

Abgesehen von Absinthe ist der weltweite Stellenwert der Schweizer Spirituosenproduktion eher gering. Einzig Obstbrände werden in hiesigen Landen oft und gerne destilliert. Schade eigentlich, landet der Grossteil davon als Kafi Luz in irgendwelchen Pulverkaffees. Anlass für uns, mit dem Zwetschgenbrand aus dem Garten von Winterthurer Freunden einen erfrischend, leichten Sour zu kreieren.

16.–

Cinnamon Daiquiri

Butter-washed Appleton Signature Blend, Limette, Zimtsirup, Jerry Thomas Bitters

Der Daiquiri, ein simpler Sour mit Limettensaft, gehört wohl zu den Rum-Cocktail-Klassikern schlechthin. In dieser Variante verwandeln Zimtsirup und Nussbutter das sommerliche Karibikgetränk in eine wohlig-wärmendes, fast weihnachtlich anmutendes Trinkerlebnis. Die Nelken-Noten des Jerry Thomas Bitters runden das Ganze ab.

21.–

Professor

J.M Rhum Agricole XO, Niepoort Porto Tawny, Carpano Antica Formula Vermouth, Angostura Bitter, Orangenbitter

Die Basis dieses in der Please Don’t Tell Bar in New York entworfenen Cocktails bildet zehn Jahre in Eichenfässern gereifter Rum. Wer mit solch lange gereiften Spirituosen mischt, darf einen komplex-dichten Cocktail erwarten. Die süssen Traubennoten von Portwein und Vermouth sorgen für die nötige Eleganz. Nur für geübte Trinker.

Illustration des Werkstatt Drinks «Mananita»

14.–

Mañanita

Alipus San Juan Mezcal, Kaffee-infusierter Campari, Carpano Antica Formula Vermouth, hausgemachtes Habañero-Bitter

Inspiriert von einer Negroni-Adaption der Death & Co. Bar in New York servieren wir die Mañanita, also eigentlich das Morgengetränk, wohl eher zum Aperitif. Campari, den wir mit Espressobohnen infusieren, bringt die nötige Bitterkeit mit, das hausgemachte Habañero-Bitter sorgt für einen leichten Schärfekick, und der Mezcal liefert eine ganz sanfte Rauchnote. Cin cin!

15.–

Old Etonian

Hayman’s London Dry Gin, Kina L’Aero D’Or, Crème de Noyaux, Orangenbitters

Ein Gin-Klassiker aus der goldenen Ära der Barkultur. 1925 kreiert und benannt nach dem namhaften, elitär-aristokratischen Eton College, kann dieser Cocktail im weitesten Sinne zu den Martinis gezählt werden. Auch wenn er in dieser Rezeptur alles andere als dry ist.

Barkarten als PDF

folgt in Kürze.