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«desperate art»

Happy For Real

Sonntag, 03. März , 20 Uhr

Preis: CHF 20.– / CHF 10.–*

Vorverkauf: Tickets sichern

* Mitglieder Kulturverein Werkstatt, Studierende, KulturLegi

«desperate art»

Alles. Ausser. Verzweifelt.

Happy for Real sind gekommen, um zu bleiben – nicht um zu gefallen. Sie stellen sich mit ihrer Erstlings-EP bewusst gegen gegenwärtige Trends und scheuen nicht davor, auch thematisch anzuecken. Wie sie das bewerkstelligen? Mit treibenden Gitarren, Songtexten, die den Zeitgeist treffen sowie einer gelassenen Attitüde gegenüber der dominierenden Leistungsgesellschaft.

Nach einer musikalischen Findungsphase letztes Jahr, melden sich Happy for Real aus Chur mit ihrer ersten EP «desperate art» zurück. Mit musikalischen Einflüssen aus der grossen Indie Phase der Nuller Jahre widersetzen sich die beiden Mitglieder Olivia Virgolin und Marcus Petendi aktuellen Nineties Trends und setzen auf Pop Musik mit Kanten. Zum Grossteil in Eigenregie aufgenommen und in Wales mit dem Produzenten Gethin Pearson fertiggestellt kommt ihre Musik nun rauer und weniger gefällig daher. Dies war ein bewusster Entscheid des Duos, das nicht nur die Namensgebung bewusst ironisch gestaltete, sondern auch mittels vorausgegangener Singles wie «About Time» jeweils mit einem Augenzwinkern die Grenzen des Machbaren ausloten wollten.

Mehr Gitarre weniger Firlefanz

Die selbsternannte «überproduzierte» Pop-Musik ist nun also einem weniger geschliffenen Sound gewichen. Dies spiegeln auch die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe, welche die beiden aus Churer Pop- und Punk-Formationen mitbringen. Der neuentstandene Mix lässt sich dabei irgendwo zwischen Bloc Party über unerwartete Umwege zu Phoenix bis hin zu Paramore verorten.