Ab 17 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag.

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Lesung und Diskussion

Aline Wüst «Piff. Paff. Puff. Prostitution in der Schweiz»

Montag, 12. Oktober , 19:30 Uhr

Preis: CHF 12.– / CHF 8.–*

Vorverkauf: Eventfrog

* Studenten / Mitglieder Werkstatt Chur

Lesung und Diskussion

«Come on! Ist es normal, mit fremden Menschen zu schlafen? Ich nehme Geld, ja. Aber ich gebe auch etwas von mir, von meiner Seele.»

Die Journalistin Aline Wüst recherchierte in den vergangenen zwei Jahren im Rotlichtmilieu. Sie sprach mit rund hundert Frauen, die sich aktuell prostituieren oder in der Vergangenheit Geld mit Sex verdienten. Sie sass viele Abende im Puff, klickte sich durch tausende Sexannoncen, fror am Strassenstrich, reiste mit einer Bulgarin in ihr Heimatdorf, trieb Geld von einem Freier ein und fläschelte in Bukarest das Baby eines Menschenhändlers. Eine eindrückliche Reportage, in der sowohl Prostituierte als auch Freier, Bordellbetreiberinnen, Sozialarbeiterinnen und Polizisten sowie Medizinerinnen und Psychiater zu Wort kommen.

Im Anschluss der Lesung findet eine Diskussion statt mit der Autorin und Alexander Ott Co-Leiter Polizeiinspektorat, Vorsteher Fremdenpolizei der Stadt Bern und Protagonist im Buch. Der Diskurs wird auch für das Publikum eröffnet.

 

Aline Wüst wurde 1986 im Kanton Aargau geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin absolvierte sie in Winterthur an der Zürcher Fachhochschule den Studiengang Journalismus und Unternehmenskommunikation. Anschliessend arbeitete sie drei Jahre als Reporterin bei der «Aargauer Zeitung». 2015 und 2016 bereiste sie die Welt und porträtierte Menschen, unter anderem für das Reisemagazin «Globetrotter». Seit 2017 ist sie Reporterin beim «Sonntags Blick» und schreibt über gesellschaftliche Themen wie Migration und Gleichberechtigung.

 

SCHUTZKONZEPT

Bei unseren Veranstaltungen kann es vorkommen, dass der erforderliche Mindestabstand unterschritten wird. Das stellt ein erhöhtes Infektionsrisiko dar. Aus diesem Grund sind wir verpflichtet, die Kontaktdaten aller anwesenden Personen aufzunehmen. Wird eine Person positiv auf Covid-19 getestet, ist dadurch sichergestellt, dass sämtliche engen Kontakte dieser Person rückverfolgt werden können (Contact Tracing). Die zuständige kantonale Stelle kann in diesem Fall eine Quarantäne anordnen.