Ab 17 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag.

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Photo: ROB NICOLAS

Die grosse kleine Perle des Churer Nachtlebens

Mitten im Herzen der Churer Altstadt befindet sich die Werkstatt Chur. Eingetreten durch das imposante eiserne Tor, betritt man den kathedralen Raum. Die grossen industriellen Fenster und der sonst pointiert eingesetzte geschwärzte Stahl, kreieren ein Mix aus nostalgischem Industriecharme und stilvoller Schlichtheit. Die alten Holzmöbel und das harmonisch eingesetzte Licht kreieren gemütliches rustikales Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Ein architektonisches Bijou, wie man sie mittlerweile fast häufiger in kleineren Städten findet als in den grossen urbanen Zentren.

Früher eine alte Kupferschmiede, heute ein inspirierender Begegnunsgsort mit unverwechselbarem Charakter. Die Werkstatt Chur ist urbaner Treffpunkt für Kulturinteressierte, Feinschmecker, Connaisseurs, Entdeckungslustige und Nachtschwärmer mit Geschmack.

Grosse Momente in gemütlicher Atmospähre

Die Werkstatt zeichnet sich durch ein spannend und abwechslungsreich kuratiertes Musik- und Kulturprogramm aus, welches zu Diskussionen einladen und den Geist anregen soll. Mit viel Energie und Engagement schaffen wir Zugang zu Kultur und Design für jung und alt. Unser Kulturangebot richtet sich an ein offenes und neugieriges Publikum in allen Altersklassen und lädt zum Austausch zwischen den Generationen ein. Mit jährlich rund 8’000 Besuchern und an die 100 Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Tanz und Kulinarik gehört die Werkstatt Chur zu den aktivsten und vielseitigsten Kulturhäusern in Graubünden.

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Geschichte

Die Churer Kulturbar im Wandel

Im Frühjahr 1999 fand sich eine Gruppe von Menschen, die die Idee hatten, eine Bar mit kulturellem Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Und dabei auch jungen einheimischen Musikern und Künstlern eine Plattform zu bieten. Es wurde für Chur das erste unabhängige Projekt dieser Art. Zu diesem Zweck wurde am 17. Dezember 1999 die Werkstatt eröffnet und bis im Oktober 2015 von der Genossenschaft Stattwerk geführt, bis sie Ende Oktober 2015 ihre Türen schlossen.

2016 übernahmen der Churer Musik- und Kulturmanager Romano Zoppi und die beiden Barkeeper Jonathan Blätter und Jann Maissen mit der neugegründeten Mischkultur GmbH kurzerhand das Ruder. Am 25. Februar 2016 wurde die Werkstatt wiedereröffnet. Ihr Engagement hat sich gelohnt. In den letzten Jahren konnte sich die Werkstatt als Kulturbetrieb mit innovativ kuratiertem Musik- und Kulturprogramm neu positionieren und sich ebenfalls als Fixpunkt für Cocktail- und Spirituosenliebhaber im Churer Nachtleben etablieren. Gemeinsam mit Küchenchefin Sabina Wegmann von «schnabulieren» stemmten sie im Jubiläumsjahr das Projekt Küchenbau und erweiterten damit den Betrieb. Ihr Ziel: eine Gastronomie für Kulturbegeisterte und Genussmenschen.